Für seine Dissertation „Philosophieren im Exil. Logischer Empirismus und Kritische Theorie 1933-1945“ wird Max Beck mit dem Claus-Dieter Krohn Preis für Exilforschung ausgezeichnet.
Seine Studie nimmt erstmals das Exil deutschsprachiger Philosophinnen und Philosophen nach 1933 systematisch in den Blick. Im Fokus steht das Spannungsverhältnis zwischen Logischem Empirismus und Kritischer Theorie. Untersucht wird, wie die Exilierten den Sprachwechsel bewältigten, auf den Faschismus reagierten und mit der US-amerikanischen Philosophie in Kontakt traten. Zwar gingen durch das Exil viele akademische Strukturen verloren, zugleich entstanden neue Denk- und Handlungsspielräume.
Die Verleihung und Vorstellung der Arbeit finden im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung unter dem Titel „Geflohene Wissenschaftler:innen und ihre Netzwerke“ statt.