Tagung „Wissen auf der Flucht. Deutsche Akademikerinnen und Akademiker im Ausland, 1933-45“

Die Tagung in der Berliner American Academy widmete sich am 17. Dezember 2015 der akademischen Zwangsemigration nach 1933 aus Deutschland und Europa. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Reaktionen der US-amerikanischen Politik und Wissenschaft auf die exilierten Akademiker gelegt. Mit dieser Fragestellung spannte die Tagung den Bogen zu der aktuellen Problemlage bei der Aufnahme von Flüchtlingen, der Integration in die deutsche Gesellschaft und der akademischen Flüchtlingshilfe. Unter den Podiumsgästen war auch Prof. Dr. Claus-Dieter Krohn, langjähriger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Herbert und Elsbeth-Weichmann-Stiftung, der zum Thema „Deutsche Akademikerinnen und Akademiker auf der Flucht“ vortrug und diskutierte. Veranstaltet wurde die Tagung vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, der Max-Weber-Stiftung und dem Deutschen Historischen Institut in Washington. Mehr Informationen finden Sie im Tagungsprogramm (PDF). Als Ergebnis der Tagung verfassten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Memorandum (PDF) zur historischen und gegenwärtigen Wissensmigration.

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Historische Exilbiografien im Fokus: Rhena Stürmer und Christian Zech werden mit dem Claus-Dieter Krohn Preis 2025 ausgezeichnet.

Beide Arbeiten befassen sich mit historischen (Kollektiv-)Biografien linker Akteurinnen und Akteure während der NS- bzw. Exilzeit: Die Forschungsarbeit von Rhena […]

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Stimmen der Freiheit: Widerstand in Simbabwe

Über drei Jahrzehnte stand Simbabwe unter der autoritären Herrschaft Robert Mugabes. Auch nach seinem Sturz im Jahr 2017 blieb der […]

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Tage des Exils Schwerin & Festival für Verfemte Musik

Schicksale Exilierter und einst „verfemter“ Musikerinnen und Musiker sichtbar zu machen und aus der Anonymität zu holen, das ist das […]

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